Mai 18th, 2012

Und es ist schon wieder Freitag…

by Pandalicious

…und das heißt, es sind nur noch 2 Tage zwischen heute und Montag. IWB is coming!!!

Für alle fleißigen Lernbienchen, die noch nach einem guten Grund etwas Ablenkung suchen, hier ist der dritte Teil des Freitags-Füllers, passenderweise präsentiert an einem Freitag.

Platz 4: “Non, je ne regrette rien” von Edith Piaf

Ich bin kein großer Fan der französischen Sprache, aber den Titel des Songs kann ich mir noch gerade so aus dem Englischen und dem fürs Überleben notwendigen Kenntnissen der französischen Sprache zusammenreimen. Es ist schön, wenn man am Ende eines langen Lebens sagen kann, dass man nichts bereue.

Lieblingszeile:
„Non, rien de rien
Non, je ne regrette rien
Ni le bien qu’on m’a fait
Ni le mal; tout ça m’est bien égal !“

 

Platz 3: „Brand New Day“ von Ryan Star

Auf den Song kam ich erst über die Serie „Lie to Me“. „Brand New Day“ ist der Titelsong dieser zumindest in den Anfängen gelungenen Serie, die leider mit der Zeit doch etwas abflacht (Schade, Schade). Aber das schmälert nicht die Klasse des Songs, der gegen Stillstand wettert und ständigen Fortschritt fordert. Daumen hoch!

Lieblingszeile:
„They say we are dreaming too big
I say, this town´s too small.”

 

Platz 2: “That´s Life” von Frank Sinatra/Michael Bublé

Da ist er wieder! Doch um Wiederholungen zu vermeiden (es muss ja alles seine Richtigkeit haben) beziehe ich mich diesmal auf die Cover-Version von Michael Bublé. Toller Song, der den geneigten Hörer darauf hinweist, dass es etwas wie Beständigkeit kaum gibt und dass alle Elemente des Lebens einem steten Wandel unterliegen, und man davon geschwemmt wird, wenn man versucht, der Welle des Wandels zu trotzen. Daher der gutmeinte Tipp: Lieber versuchen, mit zu schwimmen, als untergehen.

Lieblingszeile:
“I’ve been a puppet, a pauper, a pirate,
A poet, a pawn and a king.
I’ve been up and down and over and out
But I know one thing:
Each time I find myself flat on my face,
I pick myself up and get back in the race.”

 

Mai 14th, 2012

Freitags-Montags-Füller, die Zweite

by Pandalicious

Mit leichter Verzögerung präsentiere ich euch heute den zweiten Teil der Top-10-Songs für lebensbejahende Tage. Ich weiß, die Ungeduld ist groß, und ihr möchtet wissen, wer denn nun Platz 1 ist. Ich sag nur soviel: Das Warten lohnt sich ;-)
Also, dann gleich mal los mit den nächsten drei Songs:

Platz 7: „Alles wird Gut“ von Bushido

Man mag von Bushido halten was man möchte. Ich behaupte jedoch steif und fest, dass jeder zumindest den einen oder anderen Song von ihm gut findet. Zumindest mir geht’s so. Als damals die Über-Hollywood-Produktion von Kinofilm auf die Leinwand kam, hat mir dieser Song besonders gefallen. Wieder ein Song vom Typ „Du kriegst mich nicht klein!“.

Lieblingszeile:
„und bist du unten, drücken sie dich noch ein stück tiefer
noch ein stück tiefer, noch ein stück tiefer
steh, steh jetzt auf und zeig ihnen wer du bist
denn, bist du erst weg, dann weint keiner mehr um dich“

Platz 6: “Gümbür Gümbür” von Murat Boz

Der Titel dürfte wahrscheinlich den Wenigsten was sagen. Murat Boz ist, wie der Name schon vermuten lässt, Sänger türkischer Abstammung und zumindest dort auch sehr bekannt. Der Song ist wieder ein tolles Sinnbild dafür, dass man sich nie unterkriegen lassen sollte. Worum es in dem Lied geht? Guckt euch einfach die Lieblingszeile an und ihr wisst Bescheid ;-)

Lieblingszeile:
„dün dündü bugün bugündür                                    
dolu dolu yaşadım gümbür gümbür                        
sana geri mi dönerim sandın                                      
gelde yar beni güldür“                                                  

Gestern ist Vergangenheit, heute Gegenwart,
ich genieße das Leben jeden Tag,
dachtest du etwa, du bringst mich zurück zu dir?
versuch es damit ich darüber lach‘.

Platz 5: „My Way“ von Frank Sinatra

Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass man die Musik von Frank Sinatra eigentlich nur gut finden kann. Der gute Mann ist nicht umsonst eine Legende und trotz seines Ablebens reißt die Popularität nicht ab. „My Way“ ist ein Zusammenfassung eines imposanten Lebens und betont in jeder Zeile die Wichtigkeit des „eigenen Weges“, unabhängig von Störfaktoren entlang der Straße.

Lieblingszeile:
“For what is a man, what has he got?
If not himself, then he has naught. To say the things he truly feels;
And not the words of one who kneels.
The record shows I took the blows – And did it my way!”

Soviel zu dieser Woche. Freut euch schon auf Freitag, wenn es wieder heißt: “Freitags-Füller-Top-10″

Feel free to like, share and comment!! ;-)

Mai 7th, 2012

Einfach erfolgreich – Rabiat oder filigran?

by Pandalicious

Der kleine und treue Begleiter eines jeden kreativen Schülers während seiner Schulzeit. Die Rede ist nicht vom Smartphone, sondern von kleinen Zettelchen, die einspringen, wenn das Hirn nicht weiter weiß.

Während man mit der Standard-Version des in der Federtasche/im Ärmel/unterm Papier versteckten Zettelchens schon gut fährt, treiben es manch eingefleischte Fans auf die Spitze der Kreativität und Dreistigkeit. In Erinnerung geblieben ist mir ein Kollege, welcher gerne mal die ganze Arbeit mit einem festen Griff an sich riss, das verstörte Opfer einsam und papierlos zurücklassend und jede Sekunde mit Panik erfüllt, dass es erwischt werden könnte, während der Täter in aller Seelenruhe die für ihn relevante Punkte zügig abschreiben tat.


Während manch einer mit solchen Methoden die Tat zügig hinter sich bringen möchte, greift manch filigraner Experte auf wesentlich subtilere Methoden zurück. Die Rede ist von Etikett-Umschreibern, Tisch-Beschreibern und mit-unsichtbarer-Tinte-Schreiber. Diese Künstler, halb Mensch, halb Katze, bevorzugen meist dunkle Kammern und Höhlen zur Vorbereitung ihres nächsten Coups. Ein wahrer Experte hinterlässt einfach keine Spuren, die ihm zum Verhängnis werden könnten.

Der gute alte Arm-unter-der-Jacke Trick

Quelle: flickr.com - All rights reserved by kelvin2445

Im großen Dschungel an verschiedensten Taktiken und Manövern gibt es wiederum auch diese, die sich nicht bewähren konnten und verpönt werden. Diese ineffizienten Methoden sind zum Scheitern verurteilt (obwohl die erste Idee doch recht sympathisch ist).

Mai 4th, 2012

Freitags-Füller: Die 10 besten Songs für…

by Pandalicious

Liebe Community, welche ich als mein persönliches Tagebuch sehe,

ich habe euch frohe Neuigkeiten zu verkünden. Von nun an soll der Freitag dazu dienen, einen Funken an Kultur im Internet zu platzieren, in der Hoffnung, daraus ein loderndes Feuer der Erleuchtung zu schaffen. Dabei sollen jede Woche 3 Songs vorgestellt werden, die zu einem bestimmten Thema passen. Die Songs sind dabei geordnet von Platz 10 bis Platz 1.

Also, Ladies und Gentleman, ich bitte um Ruhe und Konzentration, denn das Thema des ersten Freitags-Funken-Kultur-Internet-Füllers lautet: *tamtamtam*

Die 10 besten Songs für lebensbejahende Tage

Was darf man darunter verstehen? Da es sich hier um eine, zugegeben, äußerst umständliche und unpraktische Formulierung handelt (zumal für den ersten Füller – was habe ich mir nur dabei gedacht?), ist eine kleine Erläuterung vielleicht passend.
Es soll um Songs gehen, die eine positive Grundstimmung verbreiten, die zum Aufstehen appellieren, wenn man hinfällt, die eine Nice´n’Easy Stimmung verbreiten, die trotz widriger Umstände zum weitermachen motivieren. In Zeiten von Adelé und Justin Bieber Kuschelrock eine vielleicht willkommene Abwechslung.

Also dann, meine Damen und Herren, fangen wir doch gleich an mit den ersten drei Songs für diese Woche.

Platz 10: „Changes“ von Tupac

Teilweise in krassem Kontrast zum Text beginnt dieser Song mit einer flotten Melodie. Das ist auch der Grund, wieso es der Song in diese Liste geschafft hat. Meiner Meinung nach ist das einer dieser Songs, bei denen ich mir denke, dass man trotz aller Widrigkeiten immer einmal mehr aufstehen sollte als man hinfällt.

Lieblingszeile:
“We gotta make a change
it’s time for us a people to start making some changes
let’s change the way we eat let’s change the way we live
and let’s change the way we treat each other
you see the old way wasn’t working
so it’s on us to do what we gotta do to survive”

Platz 9: „Let it be“ von Tom Jones

Klare Message: Manchmal sollte man die Dinge einfach sein lassen, wie sie sind. Denn wenn man eine Sache nicht ändern kann, ist es manchmal sinnvoller, es einfach zu akzeptieren und stattdessen die neuen Optionen zu nutzen, die sich aus dieser Situation ergeben. Oder kurz gesagt: „Für jede Tür, die sich einem schließt, öffnet sich woanders eine andere.“

Lieblingszeile:
“And when the night is cloudy
There is still a light that shines on me
Shine until tomorrow
Let it be”

Platz 8: “Easy” von Cro

Der junge Stuttgarter ist der Newcomer diesen Jahres. Seine Debüt-Single hat auch gleich mal alle Rekorde geknackt, wurde millionenfach auf YouTube geschaut. Trotzdem nimmt es der sympathische „Raopper“ seine Popularität und die in ihn gesetzten Erwartungen locker und easy (Vorsicht: Wortspiel!).

Lieblingszeile:
„SUNNY,ah,ah,ah
ich weiß schon Du heißt EASY
aber ist mir egal,
ich nenn’ dich lieber
SUNNY,ah,ah,ah
ab jetzt wird alles EASY
denn du bist nicht mehr da“

So, das war es diese Woche wieder mit dem Freitags-Füller. Kommentare sind wie immer ausdrücklich erwünscht, eigene Vorschläge machen zwar zusätzlichen Aufwand, aber sind natürlich trotzdem sehr gerne gesehen ;-)

Genießt das Wochenende!!!

April 30th, 2012

Aktion „Pfand gehört daneben“

by Pandalicious

Heute mal eine Sache, die mir wirklich am Herzen liegt. Vielleicht hat der Eine oder Andere von euch letztens die Reportage von Galileo zum Thema gesehen. Es geht um die Aktion Pfand gehört daneben. Dabei soll es zunächst darum gehen, den vielen Pfandsammlern in Berlin das Leben ein klein wenig leichter zu machen. Dazu werden umgebaute Getränkekasten an Laternenmasten oder Ähnlichem angebracht, damit „Pfandwegschmeißer“ ihre Flaschen dort deponieren. Das erspart den Sammlern das mühselige und nicht ungefährliche Suchen nach Flaschen in Mülltonnen.Das Logo von der AktionDer Panda meint: Eine einfache aber umso genialere Idee! Die Kästen sind schnell angepasst und angebracht und ziehen auch viel Aufmerksamkeit auf sich. Großes handwerkliches Geschick ist kaum erforderlich. Die Aktion hat auch schon einige prominente Unterstützer gefunden, unter Anderem findet Sarah Kuttner die Aktion gut.
In der Galileo-Doku sieht man auch gleich, wie es funktioniert. Schnell ein paar Kästen im gut besuchten Mauerpark angebracht, ein wenig mit den Kameras rumgefuchtelt, und schon füllen sich die ersten Kästen mit leeren Pfandflaschen, die ansonsten im nächsten Mülleimer gelandet wären. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Aktion nicht durch den einen oder anderen „Über-Bürokraten“ gebremst wird.

Bildquelle: pfand-gehoert-daneben.de

April 27th, 2012

Smell is Power!!

by Hakan

Ich bin großer Fan von Werbespots. Ich liebe die Werbepausen im Fernsehen. Ich liebe Print-Werbung und Radio-Werbung. Aber am meisten liebe ich abgedrehte Werbung, und die hat einen Namen: Old Spice!
Die Werbespots sind meist eine Mischung aus Power-Workout und total abgedrehtem Drogen-Trip. Anders lässt sich die Kombination aus stinknormalem Shampoo, Terry Crews und einem sprechenden Tiger im Badezimmer kaum herstellen (außer vielleicht bei „Hangover“ und mit Tyson statt Crews). Ein kleiner Vorgeschmack liefert dieser (zugegeben zusammengemixter) Spot:

Terry Crews ist sowieso eine Nummer von sich, man denke nur an seine Paraderolle als „der Coach“ im Film White Chicks. Unvergessen seine „Interpretation“ von „A Thousand Miles“:

April 23rd, 2012

Forrest Gump 3D??

by Pandalicious

3D Technik ist schon eine feine Sache. Wer sich schon mal einen 3D-Streifen im Kino reingezogen hat, weiß wovon ich spreche (zugegeben, die Qualität kann von Film zu Film schwanken). Auch alte Blockbuster werden teilweise auf das neue 3D-Format getrimmt, siehe der aktuell im Kino laufende Streifen „Titanic 3D“.Ein Poster vom 3D-Remake von Titanic

Nun hatte LG, seines Zeichens Hersteller von 3D-Fernsehern, eine geniale Idee. Warum nicht einfach mal alte Filmposter nehmen und da einen kleinen „3D-Effekt“ einbauen? So ist es dann auch geschehen, und die Agentur Y&R wurde mit diesem Projekt beauftragt. Herausgekommen sind Bilder, die einem auf Anhieb bekannt vorkommen, aber im nächsten Moment doch sehr befremdlich wirken. Zu sehen sind die Kreation hier.

Ich persönlich finde das Poster von Forrest Gump klasse, was vielleicht auch daran liegen mag, dass das eh meiner Meinung nach einer der besten Filme ist und ich da vielleicht etwas voreingenommen bin. Aber raus mit der Sprache, welches Poster gefällt euch am besten? Und was haltet ihr von einem 3D-Remake von Forrest Gump (um auf die Überschrift zurückzukommen)?

Bildquelle: flickr.com – eat more toast

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April 20th, 2012

Totgeglaubte leben länger – oder wie man tote Künstler zurück auf die Bühne holt

by Pandalicious

Ich konnte meine Überraschung nicht zurückhalten, als ich las, dass einer der Helden meiner Jugend angeblich ein Live-Konzert hingelegt haben sollte. Schließlich ist der gute Mann seit Jahren nicht mehr am Leben, oder sollte es zumindest nicht mehr sein. Aber die Videos kursierten auf YouTube und tatsächlich sah es ganz danach aus, als hätte eine Art Wiederaufstehung stattgefunden – allerdings im rein technischen Bereich. Ein großer Irrtum!

Die Rede ist natürlich vom furiosen Auftritt Tupacs dieses Jahr beim Coachella Musikfestival. Mithilfe einer komplizierten technischen Konstruktion legte der tote Rapper ein Live-Konzert in Begleitung seiner damaligen Weggefährten Snoop Dogg und Dr.Dre hin – natürlich nur als virtuelles Hologramm.

Dass ein Hologramm so realistisch aussehen kann und die Bewegungen derart lebensecht sein können, überrascht mich. Man könnte fast glauben, Tupac sei aus seinem Grabe wiederauferstanden, um ein letztes Live-Konzert zu geben. Diese Technik blieb natürlich nicht unbemerkt, und in zahlreichen Foren und in Kommentaren wird darüber spekuliert, welcher totgeglaubte Künstler uns demnächst mit einem letzten Konzert beglückt.

Manche Kommentaren gehen sogar soweit, dass das eine Revolution im Gebiet der Konzerte auslösen würde und demnächst viele Künstler auf diese Technik umsteigen. Die Vorteile sind groß: Es wären keine langen Anreisen mehr nötig, und auch organisatorisch wäre ein derartiges Konzert leichter umzusetzen. Ich persönlich fände eine derartige Entwicklung aber bedauerlich: Schließlich liegt ein meilenweiter Unterschied zwischen der Live-Performance eines Künstlers und der reinen Wiedergabe eines Tonbandes, Hologramm hin oder her.

Was meint ihr dazu? Könntet ihr euch vorstellen, ein derartiges Konzert zu besuchen?

April 16th, 2012

Stadt, Land, Fluss

by Pandalicious

Am Wochenende war ich zu einem Geburtstag in Potsdam eingeladen, genauer gesagt im Vorort (?) von Potsdam, Babelsberg. Für mich als absoluten Stadtpuristen ist es immer ein kleines Abenteuer, hinaus in die Vorgebiete und aufs Land zu fahren. „Viel zu ruhig“ denke ich mir dann meistens. Dabei stimmt das nicht mal. Es sind einfach zumeist andere Geräusche, die man auf dem Land hört, die vom Lärm und dem Verkehr in der Stadt einfach übertönt werden.

Nehmen wir zum Beispiel den Vogelgesang: Ich sage nicht, dass man in Berlin keine Vögel singen hören kann. Doch mal ehrlich, wer nimmt den Gesang wirklich bewusst wahr? Bei mir geht der liebliche Ton meist unter dem Lärm der Maschinen und Fahrzeugen unter.
Auf dem Land hingegen ist die Zahl der Lärmerzeuger meist signifikant geringer, und so kann man auch mal den Gesangsversuchen der Tierwelt lauschen.

Auch die Zeit scheint draußen langsamer zu laufen, fast so, als würden die Bäume und die Blätter die Bewegungen abbremsen und verlangsamen. Vielleicht liegt das aber auch nur daran, dass es keiner wirklich eilig hat und so gar nicht erst das Gefühl aufkommt, die Zeit würde fließen. Okay, das mag eventuell auch daran liegen, dass es Wochenende gewesen ist und es in der Woche etwas hektischer zugeht. Das kann ich nicht beurteilen.

Ein See mit Landschaft

Quelle: flickr.com - Ivo Schwalbe

Im Endeffekt, so schön die Abwechslung auch gewesen ist, kann ich auf das Leben in der Stadt nicht verzichten und freue mich immer auf meine Stadt. Aber für ab und zu finde ich es gar nicht so schlimm, mal keine Hektik machen zu müssen oder irgendwo hinzueilen, vielleicht auch ganz ohne Ziel sich treiben zu lassen. Zur Gewohnheit sollte das aber lieber nicht werden.

Übrigens, als wir zur Rückfahrt angesetzt haben, wurde es nochmal etwas lauter im sonst so ruhigen Örtchen: Das Spiel zwischen dem SV Babelsberg und dem VfR Aalen war gerade abgepfiffen worden.

April 15th, 2012

Der Weihnachtsmann und seine wissenschaftlich widerlegte Existenz?

by Pandalicious
Gibt es den Weihnachtsmann?

Gibt es den Weihnachtsmann?

Fragt man Kinder, wen sie, neben ihren Eltern, denn am liebsten haben, so wäre eine der häufigsten Antworten wohl “den

Weihnachtsmann”. Kein Wunder also, dass viele von ihnen mehr als bestürzt sind, wenn sich im Laufe der Jahre herausstellt, dass es den netten, Geschenke bringenden Mann mit dem weißen Rauschebart gar nicht gibt. Doch wer sagt eigentlich, dass er nicht doch irgendwo existieren kann? Um alle Unklarheiten zu beseitigen, begann man einige scheinbar eindeutige Argumente gegen seine Existenz zu sammeln.

Ein Argument, das mehr als plausibel erscheint, ist beispielsweise, dass Rentiere nicht fliegen können. Dagegen steht jedoch, dass es weltweit mehr als 300.000 Spezies gibt, die noch nicht hinreichend erforscht wurden. Wer kann also mit Sicherheit behaupten, dass nicht auch Rentiere dabei sind, die das Fliegen beherrschen? Ein weiteres Problem, das der hypothetische Weihnachtsmann allerdings haben könnte, sind die unzähligen Kinder, die auf die pünktliche Auslieferung ihrer Geschenke warten. Es gibt auf der ganzen Welt rund 2 Milliarden Kinder und selbst, wenn man alle Moslems, Juden, Buddhisten und Hindu aus dieser Rechnung auslässt, wodurch nur noch 15 % dieser Kinder übrig bleiben, sind es immerhin noch 378 Millionen Kinder, die es innerhalb einer Nacht zu beliefern gilt. Dieses Argument wird jedoch ebenfalls etwas entlastet, teil man diese Anzahl durch die durchschnittlichen 3,5 Kinder, die in jedem Haushalt leben. Auch können alle Kinder herausgerechnet werden, die kein braves Verhalten aufwiesen und daher keine Geschenke erhalten. Dieses ewige Für und Wider zeigt also, dass es möglicherweise noch etwas Hoffnung für, beziehungsweise keinen eindeutigen Beweis gegen den Weihnachtsmann gibt.

Bildquelle: www.flickr.com CC-BY Bill McChesney